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Junge Union: Jugendliche erteilen Drogenfreigabe eine Absage
Die Mehrheit der jungen Leute unterscheidet in der von EMNID im Auftrag der Jugendzeitschrift "Bravo" durchgeführten Umfrage nicht zwischen legalen und illegalen Drogen. Gleichzeitig fordern die meisten Jugendlichen einen eigenverantwortlichen Umgang mit Drogen. "Für die Junge Union ist dies ein Beleg dafür, daß die Aufklärung über Drogen deutlich verstärkt werden muß und sich sowohl gegen den Gebrauch von Alkohol und Nikotin als auch gegen den illegaler Drogen richten muß.", so Petersen weiter. "Es ist wesentlich nachhaltiger, wenn Jugendliche aufgrund eigener Einsicht die Finger von Drogen lassen." In der "Bravo"-Umfrage haben 65 % der Jugendlichen zwischen 14 und 18 Jahren erklärt, daß die Freigabe weicher Drogen eher riskant sei. Bei harten Drogen steigt die Ablehnung der Drogenfreigabe auf 91 % der Befragten. Weiterhin ist auffällig, daß die Jugendlichen in überwältigender Zahl (83 %) der Kampagne der Bundesregierung "Keine Macht den Drogen" zustimmen.
[06.07.1998]
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