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Junge Union: Tempolimit-Forderung der Grünen verkehrspolitischer Blödsinn
"Ziel einer vernünftigen Verkehrspolitik kann nur sein, an unfallträchtigen Stellen die Geschwindigkeit zu begrenzen und dadurch die Gefahr eines Unfalls zu verringern. So ist beispielsweise ein generelles Tempolimit von 30 Stundenkilometern innerorts ohne entsprechende Streckenänderung auf geraden Strecken völliger Blödsinn und führt in Städten nur zu mehr Verkehrschaos und Abgasbelastung. Auch der Baustop-Plan der Grünen für die schnelleren Straßen zielt nach rückwärts: Gerade im ländlichen Raum kommen wir ohne das Automobil nicht aus. Deshalb müssen wir in Anbetracht einer weiterhin stark wachsenden Zahl von Automobilen Straßen ausbauen, statt den Ausbau zu stoppen. Anstelle unverantwortlicher Pauschalforderungen sollten die Grünen besser vernünftige Vorschläge zur Umwelt- und Verkehrspolitik erarbeiten. Die Junge Union Deutschlands schlägt vor, zur Verkehrsberuhigung verstärkt Verkehrsleitsysteme einzusetzen und zur Entlastung der Umwelt die Entwicklung neuer Antriebstechnologien für Autos voranzutreiben. Daß Grüne und SPD wieder einmal in einem Boot sitzen, zeigt die Unterstützung der Grünen-Forderung nach Geschwindigkleitsbegrenzung durch den SPD-Umweltexperten und umweltpolitischen Sprecher, Michael Müller. Auch er fordert eine generelle Geschwindigkeitsbegrenzung."
[08.07.1998]
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