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Junge Union: Jetzt ist Schröder übergeschnappt
Schröder soll aufs Fieberthermometer statt aufs Stimmungsbarometer schauen
"Der Meister aller Klassen, was die Arbeitslosigkeit in den westlichen Bundesländern angeht, der Rekordhalter der Minuszahlen im Bereich Arbeitslosigkeit und vor allem Jugendarbeitslosigkeit versucht scheinheilig, sich zum Retter des Arbeitsmarktes aufzuschwingen. Doch wie überall sonst, scheitert der Blender auch hier. Mindestens ein halbes Dutzend mal hatte Schröder in der vergangenen Legislaturperiode im Bundesrat oder im Vermittlungsausschuß die Chance, sich für eine positive Entwicklung am Arbeitsmarkt einzusetzen. Er hat alle Chancen verstreichen lassen. Und schlimmer noch: Er hat aktiv an ihrer Vereitelung gearbeitet. Alle notwendigen Reformen und Neuerungen, die den Arbeitsmarkt entlastet hätten, vor allem die Steuerreform, hat Schröder im Duett mit seinem saarländischen Chefblockierer vereitelt. Schröder sollte besser öfter mal aufs Fieberthermometer statt aufs Stimmungsbarometer schauen."
[09.07.1998]
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