| Du benötigst den Flash-Player, um das Video zu betrachen. |
|
|
|
JU begrüßt Papier über Nachwuchsförderung und Spitzensport
Aber: Die Lösungsansätze des Papiers fassen zu kurz
"Das vorgelegte Papier legt deutlich dar, daß aberwitzige und zum Teil keinesfalls berechtigte Beträge von Seiten der Wirtschaft in die Werbung und Vermarktung von Spitzensportlern gepumpt werden, man aber kaum Mittel für die gezielte Nachwuchsförderung zur Verfügung stellt", sagte Tanja Gönner, die sportpolitische Sprecherin im JU-Bundesvorstand. Dennoch, so Gönner, kämen die Lösungsansätze in dem Papier etwas zu kurz. Bei den angeführten Punkten handelte es sich lediglich um Absichtserklärungen und Apelle. "Die Junge Union fordert daher die Stiftung Deutsche Sporthilfe konkret dazu auf, die Ausgaben für berufsbildende und -begleitende Maßnahmen von derzeit ca. 30 Prozent auf 50 Prozent ihres Etats zu erhöhen. Des weiteren sollten Spitzenathleten, die Geld aus Werbeverträgen einnehmen, nicht mehr gefördert werden. Dieses Geld ist für den Nachwuchs viel sinnvoller verwendet." Die JU, so Gönner, fordere die Länder auf, die vorhandenen Konzepte für die Zusammenarbeit mit Partnerschulen des Sports endlich umzusetzen, insbesondere auch, um Talenten im ländlichen Raum bessere Entwicklungsmöglichkeiten zu geben. Auch die Olympiastützpunkte müßten verstärkt Hilfestellungen beim Lernen bieten. Hierbei sei der Modellcharakter des Olympiastützpunktes in Tauberbischoffsheim hervorzuheben, an dem bereits
schulbegleitender Unterricht für Athleten erteilt werde, damit diese trotz intensivem Training einen normalen Schulabgang in der vorgesehenen Zeit vorbereiten könnten. Außerdem fordert die JU die Bundesregierung auf, die Möglichkeiten für Spitzensportler in Bundeswehr, Bundesgrenzschutz und Zoll auszuweiten. Hier sollten bereits im Vorfeld Sichtungen stattfinden, damit Talenten der Weg über diese Behörden aufgezeigt wird. In diesem Zusammenhang muß jedoch der Anteil der Frauen von derzeit ein Viertel auf mindestens ein Drittel erhöht werden.
[29.07.1998]
|
![]() Währungsunion stabilisieren, Sparkurs fortsetzen! [24.05.2012]
Betreuungsgeld schnell umsetzen! [16.05.2012]
Wahlfreiheit statt Kita-Zwang! [30.04.2012]
|