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Rente mit 67 richtiger Schritt zu mehr Generationengerechtigkeit!
![]() Die Finanzierung der gesetzlichen Rentenkassen darf nicht ausschließlich auf den Schultern der jungen Generation lasten.
Zur schrittweisen Anhebung des Renteneintrittsalters, welche zum 1. Januar 2012 gesetzlich in Kraft getreten ist, erklärt der Bundesvorsitzende der Jungen Union Deutschlands, Philipp Mißfelder MdB: „Die stufenweise Anhebung der Altersgrenze für den Renteneintritt auf 67 mit Beginn dieses Jahres ist ein wichtiger Schritt in Richtung mehr Generationengerechtigkeit bei der Bewältigung der Folgen des demographischen Wandels. Die Kostenlast für die Finanzierung der gesetzlichen Sicherungssysteme kann hierdurch fairer verteilt werden und wirkt zudem einem drohenden Fachkräftemangel entgegen. Daher begrüßt die Junge Union das Inkrafttreten des Gesetzes und macht sich für die Weiterführung einer vorausschauenden und generationengerechten Sozialpolitik stark. Die Finanzierung der gesetzlichen Rentenkassen darf nicht ausschließlich auf den Schultern der jungen Generation lasten, sondern muss auf alle Arbeitnehmer und zukünftigen Rentenbezieher gerecht verteilt werden. Eine stufenweise Verlängerung der Lebensarbeitszeit ist angesichts der stetig steigenden Lebenserwartung in Deutschland und einer gleichzeitig schrumpfenden Zahl von Beitragszahlern daher unverzichtbar geworden. Sie stellt zudem eine kluge und soziale Alternative zur Regulierung durch finanzielle Mehrbelastung oder Bezugskürzungen dar. Auch im Hinblick auf einen bevorstehenden Mangel an Fachkräften, bedingt durch niedrige Geburtenraten in den vergangenen Jahrzehnten und dem daraus resultierenden Schwund an Menschen im Erwerbsalter, ist ein späterer Eintritt ins Rentenalter eine zielführende Konsequenz. Voraussetzung hierfür ist jedoch die Verbesserung von Chancen und Strukturen für eine erfolgreiche Einbindung älterer Arbeitnehmer.“ [02.01.2012]
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