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JU-Chefin Müller: "Schröder abgetaucht Über 20.000 Internet-Nutzer kritisieren Politik der starren Hand"
Bereits über 20.000 Protestmails an den Kanzler • "Initiative Flatrate" der JU erfolgreich
Der Protest der Internet-Nutzer an Schröders Politik der starren Hand interessiert den Kanzler nicht. Schröder ist abgetaucht. Sein Widerstand gegen die Flatrate schadet dem Wirtschaftsstandort Deutschland. Wenn Deutschland Internet-Land werden will, brauchen wir dringend einen Internet-Zugang für jedermann zu einem bezahlbaren Festpreis. Deutschland liegt bei der Internetnutzung im internationalen Vergleich weit zurück. Das liegt vor allem auch an den Kosten. Die Verbreitung des neuen Mediums in alle Bevölkerungsgruppen ist auch eine Staatsaufgabe. Deshalb kann sich Schröder nicht damit herausreden, dass die Flatrate ausschließlich eine Aufgabe der Wirtschaft sei. Der Bund hat auch zugunsten der Deutschen Post AG beim Briefmonopol interveniert - er muss endlich zugunsten der Verbraucher und vor allem der jungen Internet-Nutzer politisch eingreifen. Das Wissen wie Internet funktioniert und wie man es nutzt, ist längst eine Schlüsselqualifikation auf dem Arbeitsmarkt. Mit einer zeit- und volumenunabhängigen Internetgebühr im Schmalbandbereich würden die Internetverbreitung und die Nutzungsdauer enorm steigen. USA, Frankreich oder Großbritannien haben es Schröder mit der Flatrate vorgemacht. Dort ist der Zugang zum Internet selbstverständlich. In Deutschland rückt das günstige Datennetz in weite Ferne.
Von einem Kanzler muss man mehr erwarten können als nur Versprechen. Nach seiner Ignorranz gegenüber Tausenden von Protestmails fordern wir alle Internet-Nutzer auf, dem Kanzler zu zeigen, was sie von seinem Widerstand gegen eine bezahlbare Flatrate halten, und ihm das per Postkarte und E-Mail mitteilen (www.junge-union.de/flatrate). Schröder löst die Probleme nicht. Deshalb muss der Kanzler in Bewegung gebracht werden. Die Postkarte zur "Initiative Flatrate" kann man bei der Jungen Union Deutschlands anfordern. Weitere Informationen und druckfähige Kampagnenmotive zur "Initiative Flatrate" gibt es im Internet unter www.junge-union.de/flatrate. [03.09.2001]
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