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Junge Union bekräftigt Beschluss gegen den "Fluch der Raubkopien"
Anlässlich der Vorstellung der Anti-Piraterie-Forderungen beim 3. Filmpolitischen Empfang in Berlin erklärt der medienpolitische Sprecher der Jungen Union Deutschlands, Bundesvorstandsmitglied Daniel Walther:
Die vorhandene Gesetzeslage stammt noch aus dem "analogen Zeitalter", als der Kopie des Videofilms technische Grenzen gesetzt waren.
Die deutsche Kultur- und Medienlandschaft ist bereits existenziell bedroht. Als Folge der Piraterie sind Tausende Arbeits- und Ausbildungsplätze in der Musikwirtschaft gefährdet, und weniger rentable Musikbereiche wie Klassik und Jazz können nicht mehr quersubventioniert werden. Nationale Film- und Musikproduktionen verlieren deutlich zugunsten internationaler Produktionen. Das von selbst ernannten Verbraucherschützern postulierte "Grundrecht auf Entertainment" gibt es nicht. Und das Grundrecht auf Information ist nicht zu verwechseln mit einem Recht auf "kostenlose Information".
Der Beschluss "Fluch der Raubkopien" liegt unter Fluch_der_Raubkopien zum Download bereit. [12.02.2004]
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