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PRESSE
Der Vorsitzende der Jungen Union, Klaus Escher, hat die heute in Bonn vorgestellten "Schwerpunkte der Wirtschaftspolitik der CDU" nachdrücklich begrüßt. Er erklärte:

Matthias Wissmann steht sehr überzeugend für diese traditionelle Kernkompetenz der CDU. Das Papier setzt auf Leistung und Innovation, statt auf Verteilung und Planung. Die CDU bekennt sich zu Wettbewerb und Eigenverantwortung. Vor dem Hintergrund der Diskussion der letzten Tage wird besonders deutlich, daß die CDU - in Übereinstimmung mit der CSU - ein Signal für erhebliche Steuersenkungen gibt. Ziel ist, dem einzelnen und den Unternehmen weniger an Steuern und Abgaben zuzumuten. Gleichzeitig formuliert das Papier die neuen sozialpolitischen Aufgaben im Einklang mit der ökonomischen Vernunft. Neben den Steuerzahlern müssen auch diejenigen entlastet werden, die unter der hohen Abgabenlast auf Beschäftigungsverhältnisse leiden, d.h. Arbeitnehmer und vor allem der Mittelstand. Hierfür sind die wirtschaftliche und soziale Kompetenz der Union gleichermaßen erforderlich. Das Papier überzeugt auch in seiner wirtschaftlichen Strategie zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit. Die CDU will neue Beschäftigung durch Existenzgründungen und flexiblere Arbeitsmärkte fördern. Arbeitszeitverkürzungen oder Arbeitsmarktpolitik alleine genügen nicht. Nur über eine konsequente Deregulierung und Privatisierung können neue Beschäftigungsfelder im modernen Dienstleistungsbereich erschlossen werden. In den vorgestellten Schwerpunkten der CDU werden diese Herausforderungen offensiv in das international verschärfte Wettbewerbsumfeld, insbesondere nach Einführung des Euro eingebettet. Es gilt, die Chancen der Globalisierung zu nutzen. Der Euro kann zum Katalysator von gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Reformen werden.
[16.04.1998]
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